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Blaue Riesen in den Gewässern von Mirissa

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Unser Besuch in Sri Lanka wäre nicht vollständig, ohne dem größten Tier der Welt, dem Blauwal, einen Besuch abzustatten. Im Süden des Landes, wenige Kilometer von Mirissa entfernt, kann man mit ein bisschen Glück dieses große Meeressäugetier mit einer Länge von 30 Metern und einem Gewicht von bis zu 180 Tonnen zu Gesicht bekommen. Am besten lassen sich Wale in Marissa während der wärmeren Sommermonate auf der Südhalbkugel, von November bis April, beobachten. Wer eine Wal-Exkursion machen möchte, sollte unbedingt ein Tour wählen, bei der Rücksicht auf die Meerestiere genommen wird. Normalerweise dürfen sich Boote dem Blauwal nicht mehr als 100 Meter nähern, um sie nicht in ihrem Lebensraum zu stören. Wir haben uns für eine solche Tour entschieden und befinden uns, nachdem  wir in aller Herrgottsfrühe aufgestanden sind, bereits um sieben Uhr morgens an Bord des Bootes, das uns zu den Blauwalen bringen soll. Bevor der Ausflug beginnt, bekommen wir ein kleines Frühstück serviert, mit dem wir uns ausreichend für die bevorstehende dreistündige Überfahrt stärken können.

Mirissa

Eine Kokosnuss aufgemacht, in die Hängematte gelegt und die Meeresbrise genossen – Willkommen in Mirissa!Das hübsche kleine Fischerdorf im Süden von S...Weiterlesen

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Delfin-Pirouetten zum Auftakt

Anschließend fahren wir an der Küste von Mirissa entlang, die von Tausenden Palmen gesäumt ist, und treffen dabei auf andere Boote, deren Passagiere ebenfalls den blauen Riesen im Indischen Ozean bewundern wollen. Kurz nach Fahrtantritt erleben wir die erste Überraschung. Eine Gruppe verspielter Delfine dreht, zur Begeisterung der gesamten Besatzung, Pirouetten um unser Boot herum. In den Gewässern nahe Mirissa finden sich nämlich nicht nur Blauwale, sondern auch andere Walfischarten wie Delfine, Pottwale oder Finnwale.

Der erste Blauwal in Sicht

Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt ruft unser Kapitän endlich das, worauf wir alle schon sehnlichst gewartet haben: „Wale!“ Ungefähr 200 Meter vom Boot entfernt sehen wir den kräftigen Wasserstrahl, den der Wal beim Atmen abgegeben hat, und sind sprachlos. Wer die Ausmaße dieser Tiere kennt, kann sich vorstellen, wie beeindruckend es ist, ihnen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Mit einer langsamen Bewegung gibt der Blauwal die Sicht auf seinen langen Rücken frei, bevor er sich anschickt, wieder abzutauchen und dabei seine riesige Flosse zeigt. Abgesehen von dem Geräusch, das der Walfisch beim Aufprall auf das Wasser erzeugt, sind in diesem Moment nur das Klicken der Kameras und bedächtiges Flüstern zu hören.

Das Spektakel nimmt kein Ende

Unser Kapitän fährt noch ein Stückchen weiter, überzeugt, in ein paar Metern weitere Exemplare anzutreffen. Wir haben uns kaum von unserer ersten Begegnung mit einem echten Blauwal erholt, da taucht in etwa 100 Meter Entfernung rechts vom Boot auch schon der nächste auf. Das Ritual wiederholt sich: Der Blauwal stößt das Wasser durch sein Blasloch aus, nimmt Luft auf und taucht wieder ab, um seine große Schwanzflosse zu zeigen. Dieses Mal sind die Fotos gesichert, obwohl kein Schnappschuss das unglaubliche Gefühl widerspiegeln kann, das einen beim Anblick eines so großartigen Tieres aus nächster Nähe überkommt. Auf dem Rest der Route können wir nochmals ganz in der Nähe unseres Bootes vier weitere Blauwale sichten. Wir sind höchst zufrieden, da es nicht üblich ist, auf einer einzigen Tour so vielen Walen zu begegnen. Auf dem Weg zurück zum Hafen gibt schließlich eine Gruppe Delfine abermals eine filmreife Vorstellung vor unserem Boot ab und die Fotoapparate knipsen munter weiter drauflos.

Ausklang eines gelungenen Vormittags

Wir gehen im Hafen von Bord mit der zufriedenen Gewissheit, ein Ziel unserer Sri Lanka Reise erreicht zu haben: einen Blauwal zu sichten! Und wie könnte man das besser feiern als mit einem Bier in einer der zahlreichen Strandbars von Mirissa, begleitet von einem köstlichen Kottus, dem Nationalgericht schlechthin, das mit Gemüse und Fleisch zubereitet und eingewickelt in einen für Sri Lanka typischen Brotfladen namens Rotti serviert wird. Der krönende Abschluss eines ereignisreichen Morgens auf Hoher See.

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